Josef 6
Heute ging die Geschichte von Josef spannend weiter. Endlich traf Josef seine Brüder wieder – doch sie ahnten nicht, wer ihnen gegenüberstand.
Was ist passiert?
Josefs Brüder kamen nach Ägypten, um Getreide zu kaufen. Josef erkannte sie sofort, doch seine Brüder erkannten ihn nicht. Bevor er sich zu erkennen gab, wollte Josef herausfinden, ob sie aus ihren früheren Fehlern gelernt hatten. Deshalb forderte er sie auf, ihren jüngsten Bruder Benjamin nach Ägypten zu bringen.
Zu Hause hatte Jakob große Angst, auch Benjamin zu verlieren. Schließlich erlaubte er ihm dennoch die Reise. Als die Brüder erneut in Ägypten ankamen, wurden sie von Josef zum Essen eingeladen. Vor ihrer Abreise ließ Josef heimlich seinen silbernen Becher in Benjamins Sack verstecken, um seine Brüder ein letztes Mal auf die Probe zu stellen.
Das haben die Kinder mitgenommen
In den Kleingruppen drehte sich anschließend vieles um das Thema Rache. Gemeinsam wurde darüber nachgedacht, warum Menschen sich rächen möchten, weshalb sich Rache manchmal zunächst gut anfühlt und ob sie am Ende wirklich zu einer Lösung führt. Die Kinder beteiligten sich mit vielen ehrlichen Gedanken und spannenden Gesprächen.
Morgen erfahren die Kinder, ob Josefs Brüder die schwere Prüfung bestehen und wie die Geschichte schließlich ausgeht.
Siedler in Groß
Am Nachmittag wurde der Zeltplatz zum Spielfeld für eine riesige Runde Siedler in Groß. Ziel war es, möglichst viele Tiersiedlungen zu errichten und dabei die meisten Rohstoffe zu sammeln.
An verschiedenen Stationen warteten knifflige Aufgaben, bei denen Geschick, Teamarbeit und Köpfchen gefragt waren. Gleichzeitig galt es, dem Dieb auszuweichen, der den Gruppen immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen wollte. Mit viel Einsatz, cleveren Entscheidungen und einer guten Strategie kämpften die Teams bis zur letzten Minute um den Sieg.
Lordsnight & Lagerfeuer
Der Abend stand ganz im Zeichen der Ruhe und Besinnung. Bei der Lordsnight konnten die Kinder an verschiedenen Stationen entdecken, wie vielfältig Zeit mit Gott aussehen kann.
Es wurde gebetet, biblischen Geschichten gelauscht, Dankbarkeit aufgeschrieben, Sorgen symbolisch verbrannt und Briefe verfasst. Außerdem gab es Gelegenheit, Schuld zu vergeben, gemeinsam Brot zu backen und das Abendmahl zu feiern. Das anschließende Lagerfeuer sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang des Tages und lud zum Singen, Reden und Genießen der Gemeinschaft ein.
Herzliche Grüße aus Immenried
